Jahr der Barmherzigkeit
Eöffnung Heilige Pforte
Plakate Sommerkampagne 2016
 
 

Heiliges Jahr "Jubiläum der Barmherzigkeit"

 

Vatikanstadt, 21.11.2016 (KAP) Papst Franziskus fordert die Diözesen zu Initiativen auf, die das am Sonntag zu Ende gegangene "Jahr der Barmherzigkeit" fortführen. Barmherzigkeit dürfe im Leben der Kirche "nicht ein bloßer Einschub" sein, sondern müsse vielmehr "ihr eigentliches Leben" sein, legt er in einem am Montag veröffentlichten Apostolischen Schreiben dar. Dessen Titel, "Misericordia et misera" ("Die Barmherzigkeit und die Erbärmliche"), gibt die Worte wieder, mit denen der heilige Augustinus die Begegnung von Jesus ("Die Barmherzigkeit") mit der Ehebrecherin ("Die Erbärmliche") umschrieb. Die hier gezeigte Haltung Jesu stehe für das, "was wir im Heiligen Jahr gefeiert haben", und müsse in den kirchlichen Gemeinschaften weiter gefeiert und gelebt werden, so der Papst.

Papst Franziskus (Foto: Rupprecht/kathbild.at)
 

St. Pölten, 21.11.2016 (dsp) Im Rahmen einer Festmesse am Christkönigssonntag hat Bischof Klaus Küng die „Pforte der Barmherzigkeit“ im Dom von St. Pölten feierlich geschlossen. Damit ist auch in der Diözese St. Pölten das außerordentliche Heilige Jahr „Jubiläum der Barmherzigkeit“ zu Ende gegangen. Mit diesem Jahr sei uns „eine kostbare Zeit der Umkehr geschenkt worden“, sagte Küng, „Gott möge die Barmherzigkeit wie Morgentau auf die ganze Welt ausgießen.“

Bischof Klaus Küng schließt die Pforte der Barmherzigkeit im Dom von St. Pölten
 

St. Pölten, 20.11.2016 (dsp) Im Dom und in vier Wallfahrtskirchen der Diözese St. Pölten waren im „Jahr der Barmherzigkeit“ Heilige Pforten geöffnet: in Maria Taferl, am Sonntagberg, in Maria Dreieichen und in Maria Laach. Die Pfarrer dieser „Jubiläumskirchen“ blicken auf ein bewegtes Jahr mit zahlreichen Höhepunkten zurück. Übereinstimmend konnte ein erhöhtes Wallfahrtsaufkommen und eine Zunahme bei den Beichten festgestellt werden.

"Pforte der Barmherzigkeit" in der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl
 

St. Pölten, 19.11.2016 (dsp) „Die Barmherzigkeit muss zu einer Grundhaltung des Christen werden, der die ganze Existenz durchformt.“ Das betonte Abt Columban Luser bei der letzten Katechese zum „Jahr der Barmherzigkeit“ in der St. Pöltner Franziskanerkirche. Der Abt des Benediktinerstifts Göttweig sprach im sechsten Vortrag der von Bischof Klaus Küng initiierten Reihe zum Thema „Wie gehst Du mit mir um? Codex der Nächstenliebe?“ über das 3., 5. und 6. Werk der geistigen Barmherzigkeit (Trauernde trösten, Lästige geduldig ertragen, denen, die uns beleidigen, gern verzeihen).

Abt Columban Luser OSB
 

St. Pölten, 17.11.2016 (dsp) Am Christkönigssonntag, den 20. November, geht das außerordentliche Heilige Jahr "Jubiläum der Barmherzigkeit" zu Ende. Für Bischof Klaus Küng war es „eine prophetische Eingebung, die Papst Franziskus veranlasste, ein Jahr der Barmherzigkeit anzukündigen und so bei uns allen den Zugang zur Barmherzigkeit Gottes zu vertiefen.“ Dies sei ein „notwendiges Signal in unserer Zeit“, die geprägt sei von Gottesferne, „Sich-selbst-Überlassenheit“, Unversöhnlichkeit, Terror und Angst. „Wonach sich unser Herz sehnt, ist Friede mit Gott und Friede mit unseren Mitmenschen“, so Küng.

Bischof Klaus Küng und Papst Franziskus (Foto: Osservatore Romano)
 

St. Pölten, 14.11.2016 (dsp) Am Ende des Jahres der Barmherzigkeit bündeln die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten (PTH) und das Bildungshaus St. Hippolyt den Ertrag des Jahres in zwei Abendforen. Dass „Barmherzigkeit das gesamte Handeln der Kirche prägen soll“, war Tenor des ersten Abendforums mit dem Theologen und Jesuitenpater Andreas Batlogg, Herausgeber der „Stimmen der Zeit“, Religionswissenschaftler Karl Prenner von der Universität Graz und Hildegard Wustmans, Pastoraltheologin an der Katholischen Privatuniversität Linz.

Dr. Andreas Batlogg SJ
 

St. Pölten, 07.11.2016 (dsp) Abt Columban Luser vom Benediktinerstift Göttweig hält den sechsten und abschließenden Vortrag der Katechesenreihe zum Jahr der Barmherzigkeit in die St. Pöltner Franziskanerkirche. Am Donnerstag, den 17. Oktober, um 18 Uhr spricht Luser zum Thema „Wie gehst Du mit mir um? Codex der Nächstenliebe?“ über das 3., 5. und 6. Werk der geistigen Barmherzigkeit (Trauernde trösten, Lästige geduldig ertragen, denen, die uns beleidigen, gern verzeihen).

Banner "Pforte der Barmherzigkeit"
 

Maria Taferl, 29.10.2016 (dps) Die Kirche begeht derzeit das von Papst Franziskus ausgerufene "Jahr der Barmherzigkeit". Viele Veranstaltungen und Gottesdienste gibt es dazu auch im Bezirk Melk. Der Nöchlinger Kaplan lädt aus diesem Anlass am 29. Oktober zum "Abend der Barmherzigkeit" nach Maria Taferl. Das biblische Motto lautet: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt 11,28)

Jungpriester Martin Hochedlinger lädt zum "Abend der Barmherzigkeit" nach Maria Taferl
 

St. Pölten, 25.10.2016 (dsp) Am Ende des Jahres der Barmherzigkeit bündeln die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten (PTH) und das Bildungshaus St. Hippolyt den Ertrag des Jahres in zwei Abendforen. Im Mittelpunkt der beiden Veranstaltungen am 10. und am 24. November steht jeweils ab 18 Uhr die Frage, inwiefern Barmherzigkeit für Papst Franziskus ein Schlüssel für das Verständnis seines Pontifikats ist.

Foto: Rupprecht/kathbild.at
 

St. Pölten, 24.10.2016 (dsp) In unserer Informationsgesellschaft sei es besonders wichtig, „einen guten Rat“ zu bekommen, betonte Weihbischof Anton Leichtfried bei der 5. Katechese zum Jahr der Barmherzigkeit in der Franziskanerkirche St. Pölten. Leichtfried referierte zum Thema „Guter Rat ist teuer“ über die geistigen Werke der Barmherzigkeit Unwissende belehren, Zweifelnden recht raten und Sünder zurechtweisen.

Weihbischof Dr. Anton Leichtfried

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