Papst | Jahr der Barmherzigkeit
 

 
Jahr der Barmherzigkeit
Eöffnung Heilige Pforte
Plakate Sommerkampagne 2016
 
 

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Vatikanstadt, 21.11.2016 (KAP) Papst Franziskus fordert die Diözesen zu Initiativen auf, die das am Sonntag zu Ende gegangene "Jahr der Barmherzigkeit" fortführen. Barmherzigkeit dürfe im Leben der Kirche "nicht ein bloßer Einschub" sein, sondern müsse vielmehr "ihr eigentliches Leben" sein, legt er in einem am Montag veröffentlichten Apostolischen Schreiben dar. Dessen Titel, "Misericordia et misera" ("Die Barmherzigkeit und die Erbärmliche"), gibt die Worte wieder, mit denen der heilige Augustinus die Begegnung von Jesus ("Die Barmherzigkeit") mit der Ehebrecherin ("Die Erbärmliche") umschrieb. Die hier gezeigte Haltung Jesu stehe für das, "was wir im Heiligen Jahr gefeiert haben", und müsse in den kirchlichen Gemeinschaften weiter gefeiert und gelebt werden, so der Papst.

Papst Franziskus (Foto: Rupprecht/kathbild.at)
 

St. Pölten, 14.11.2016 (dsp) Am Ende des Jahres der Barmherzigkeit bündeln die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Pölten (PTH) und das Bildungshaus St. Hippolyt den Ertrag des Jahres in zwei Abendforen. Dass „Barmherzigkeit das gesamte Handeln der Kirche prägen soll“, war Tenor des ersten Abendforums mit dem Theologen und Jesuitenpater Andreas Batlogg, Herausgeber der „Stimmen der Zeit“, Religionswissenschaftler Karl Prenner von der Universität Graz und Hildegard Wustmans, Pastoraltheologin an der Katholischen Privatuniversität Linz.

Dr. Andreas Batlogg SJ
 

Vatikanstadt, 09.12.2015 (dsp/KAP) Papst Franziskus hat bei einem Festgottesdienst im Vatikan das Heilige Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Am Ende der Messe, zu der sich am Dienstagvormittag mehrere Zehntausend Gläubige versammelt hatten, öffnete der Papst die sonst geschlossene Heilige Pforte am Petersdom. Franziskus verzichtete anders als seine Vorgänger in der Vergangenheit auf die symbolischen drei Hammerschläge und stieß einfach die zwei Flügel des Portals auf. In den kommenden zwölf Monaten wird es von vielen Millionen Pilgern durchschritten werden, die betend und meditierend um Vergebung und Barmherzigkeit bitten. Unmittelbar nach Franziskus ging als zweiter Pilger des Jubiläumsjahrs Benedikt XVI. durch die Heilige Pforte. Der emeritierte Papst nahm in einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte an der Messe teil. 

Foto: Radio Vatikan/ANSA
 

Vatikanstadt, 27.11.2015 (KAP/dsp) Papst Franziskus eröffnet am 8. Dezember in Rom das "Jubiläum der Barmherzigkeit", das in der gesamten katholischen Kirche ein Jahr lang - bis zum 20. November 2016 - den Schwerpunkt vorgibt. Die Kirche solle "allen Menschen die Zärtlichkeit Gottes bringen", heißt es in der Bulle "Misericordiae vultus", mit dem der Papst bereits vergangenen April das außerordentliche Heilige Jahr angekündigt hat. Die Zeit sei eine Gnadenzeit und "die günstige Gelegenheit, um sein Leben zu ändern", schreibt Franziskus darin. Strahlkraft wünscht er sich jedoch weit über die zwölf Monate hinaus: Alle Menschen und auch die Kirche sollten die Zeit nutzen, um die "Barmherzigkeit Gottes zum eigenen Lebensstil werden zu lassen".

Ankündigungsschreiben "Misericordiae vultae" (Foto: www.im.va)
 

Rom, 11.04.2015 (dsp/KAP) Papst Franziskus hat offiziell ein Heiliges Jahr der katholischen Kirche ausgerufen. Vor der Heiligen Pforte des Petersdoms überreichte er den Erzpriestern der vier Großen Päpstlichen Basiliken Roms sowie ausgewählten Kardinälen und Erzbischöfen aus dem Vatikan die sogenannte Verkündigungsbulle, eine besonders feierliche Urkunde. Das "außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit" beginnt am 8. Dezember und endet am 20. November 2016.

Papst Franziskus (Foto: Rupprecht)

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zum außerordentlichen Heiligen Jahr "Jubiläum der Barmherzigkeit"

Papst Franziskus hat am 11. April 2015 offiziell ein Heiliges Jahr der katholischen Kirche ausgerufen. Vor der Heiligen Pforte des Petersdoms überreichte er den Erzpriestern der vier Großen Päpstlichen Basiliken Roms sowie ausgewählten Kardinälen und Erzbischöfen aus dem Vatikan die sogenannte Verkündigungsbulle, eine besonders feierliche Urkunde. Das "außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit" beginnt am 8. Dezember und endet am 20. November 2016.

 

Der Weltjugendtag von Rio de Janeiro muss nach Worten von Papst Franziskus starke Impulse in die Kirche und in die Gesellschaft hineintragen.

 
 

Im brasilianischen Aparecida, dem zweitgrößten Marienheiligtum der Welt, hat Papst Franziskus die große Bedeutung der Jugend für die Entwicklung in der Welt hervorgehoben.

 
 

Papst Franziskus hat zum Auftakt seiner ersten Auslandsreise verstärkte Anstrengungen zur Förderung junger Menschen verlangt.

 
 

Die Päpste Johannes Paul II. (1978-2005) und Johannes XXIII. (1958-63) können demnächst heiliggesprochen werden.

 

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